Download Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft, by Hannah Arendt

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 war sie als Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. Sie war Professorin für Politische Theorie in Chicago und lehrte ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Zuletzt erschien bei Piper "Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?".

Produktinformation

Taschenbuch: 1024 Seiten

Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: Neuausg. (1. Dezember 1991)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 9783492210324

ISBN-13: 978-3492210324

ASIN: 3492210325

Größe und/oder Gewicht:

12,3 x 6,1 x 18,9 cm

Durchschnittliche Kundenbewertung:

4.0 von 5 Sternen

12 Kundenrezensionen

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Hannah Arendts fundamentales Werk über totalitäre Herrschaft liegt hier in einer 1986 erschienenen Taschenbuchausgabe vor. Der englische Orginaltext, der schon um 1949 vorlag, und 1951 in England und Amerika zum Druck kam, wurde von der Autorin selber ins Deutsche übertragen. Zum Teil griff sie dabei auf ursprünglich deutsch verfasste Kapitel zurück. Sie ergänzte, kürzte und formulierte teilweise neu und konnte so auch Dokumente etwa der Nürnberger Prozesse berücksichtigen, die ihr bei der ersten Niederschrift nicht zugänglich waren. Die abschließenden Bemerkungen der englischen Ausgabe ersetzte sie durch ein eigenes umfängliches 13. Kapitel „Ideologie und Terror: eine neue Staatsform“. Aus Jaspers Geleitwort zur deutschen Ausgabe 1955, um das ihn der Verlag bat, spricht tiefe Bewunderung für dieses epochale Werk und ihre außergewöhnliche Autorin. „Die Denkungsart dieses Buches aber ist deutscher und universaler Herkunft, geschult an Kant, Hegel, Marx und an deutscher Geisteswissenschaft, dann wesentlich an Montesquieu und Tocqueville“ , schreibt Jaspers. Dieses „Summa cum Laude“ des Mentors und väterlichen Freundes ist nicht ohne Grund. Zunächst ist es eine enorm weitgespannte und entsprechend ehrgeizige Aufgabe, ein gutes Jahrhundert europäischer politisch-kultureller Entwicklung sich vorzunehmen und deutend und assoziierend zu betrachten. Die Spanne reicht vom industriell-technischen Boom und der „Bewirtschaftung“ der Kolonien in der Mitte des 19.Jahhunderts bis zum 2.Weltkrieg und dem Zusammenbruch des deutschen Größenwahns und dem Offenbarwerden der Naziverbrechen ( nur im Antisemitismus-Kapitel wird gelegentlich aus Verständnisgründen auf jüdische Lebensverhältnisse auch im 17. Und 18.Jahrhundert zurückgegriffen). Ein Kernvorzug und die eigentliche Orginalität des 1000-Seiten-Buches besteht in seiner Dreiteilung in „Antisemitismus“, „Imperialismus“ und „Totale Herrschaft“. Wie Jaspers beiläufig bemerkt, ist es kein Fehler, das Totalitarismus-Kapitel zuerst zu lesen. Noch in Unkenntnis dieser Empfehlung habe ich selber die Lektüre wirklich mit dem dritten Teil begonnen und kann mich dieser Anregung nur anschließen. Hannah Arendt, die sich mehr als politische Theoretikerin denn als Philosophin verstanden hat, ist ganz wesentlich die Formulierung spezifischer Eigenschaften der totalitären Regime des 20 .Jahrhunderts zu verdanken, die ihrer Auffassung nach über despotische und tyrannische Regime früherer Zeiten hinausgehen. Dies sei weniger der Grad und die Summe der Gewalt und Vernichtung, die das kommunistische Russland und das nazistische Deutschland in die Welt gebracht haben (auch wenn sie objektiv solche Wirkungen in nie dagewesenem Ausmaß hatten), sondern vielmehr der Anspruch und die mörderische Entschlossenheit, einen neuen Menschen zu schaffen, der allein Zukunft habe. Alles, was der Selbstentfaltung der arischen Herrenrasse oder der Machtergreifung des Proletariats im Wege sei, müsse ausgemerzt werden. Die Beförderung dieser ohnehin geschichtlich vorgezeichneten Entwicklung verliert damit weithin den Charakter des aus der Geschichte bekannten Konkurrieren der Nationen und Mächte mit dem Obsiegen des Einen, sondern gewinnt Gestalt einer quasi klinischen Reinigung und Abtötung all dessen, was ohnehin keine Zukunft hat. In dieser Perspektive geht es nicht allein um Machterhalt der Herrschenden und Einschüchterung der Bevölkerung. Das wäre die klassische Tyrannei oder Despotie. Es geht vielmehr um einen perpetuierten Prozess ständiger Häutungen, welche ein immer reineres und vollkommeneres Ideal zum Leben bringen. Das sind im kommunistischen Bereich die endlos laufenden Wellen der Benennung neuer Feinde ( Reaktionäre, Revisionisten, westliche Spioneetc. ) , in der Nazidiktatur die Beschreibung stets neuer dem völkischen Gedanken und der Bewegung nicht integrierbarer Elemente ( Juden, politisch Unzuverlässige, rassisch Minderwertige, sexuell Deviante, assoziale Elemente, Erbkranke etc.) Was hier arbeitet und wirksam wird, ist nicht schlichtes Machtkalkül einer privilegierten Elite. Mit der könnten sich weite Teile des Volkes arrangieren. Es ist vielmehr eine quasi eschatologische, wenn auch säkulare Bewegung, die sich auf ein nie erreichbares Ziel hinbewegt. Die minimalen Fortschritte der Annäherung an das Ideal werden mit einem hohen Blutzoll und der weitgehenden Auflösung des Privaten erkauft. Diese Opfer aber müssen erbracht werden und sollen freudig erbracht werden (siehe Moskauer Schauprozesse.) Fast mehr noch an Kenntnissen, Erinnerungen, aber auch neuen Einsichten lässt sich aus den Kapiteln über Antisemitismus und Imperialismus gewinnen. Obwohl die Beschäftigung mit dem Antisemitismus von der Schule angefangen die Deutschen doch scheinbar stets begleitet, werden die meisten wie ich selber bei Hannah Arendt ihr diesbezüglliches Wissen erheblich erweitern können. Um nur Stichworte zu nennen: Hofjudentum und Bedeutung der „Finanzjuden“ bis in die Anfänge des 20.Jahrhunderts. Bürgerliche Emanzipation und Assimilation, in welchen die errungenen Fortschritte stets mit paradoxen neuartigen Nachteilen gepaart sind. Zionismus und jüdischer Chauvinismus ( Disraeli) und vieles andere. Nicht minder erhellend und spannend sind Arendts Ausführungen zum Imperialismus.Historische Wurzeln bei den Welthandel treibenden Seefahrernationen Niederlande, Spanien und Portugal, später England. Entwicklung imperialer Beherrschung und Ausbeutung im 19.Jahrhundert aus früheren keineswegs totalen und imperialen Handelsstützpunkten und Exporten exotischer Handelsgüter. Rassismus unterschiedlicher Spielarten etwa im englisch beherrschten Indien und französisch dominierten Nordafrika. Wie eines sich aufs andere bezieht und das eine im Licht des anderen gesehen werden muss, das zeigt Arendt in zahlreichen weit gespannten Bögen, die etwa aus dem letzten Totalitarismus-Teil auf Phänomen aus den beiden ersten zurückgreifen. Dabei ist Arendt nie in Gefahr, einem dunkles Verhängnis das Wort zu reden und wie manche eilfertigen Geschichtsdeuter eine endlose und ausweglose Verknüpfung bis in den Abgrund zu zeichnen. Wie liest sich das Buch heute, 60 Jahre nach seinem Erscheinen? Wie ist überhaupt sein Stil, die Art des Zugriffs auf Fakten und gängige politische Deutungen und Kommentierungen? Es ist zunächst einmal von enormem Umfang. Mit den ca. 30 Seiten umfassenden Registern sind es über 1000 Seiten. Die üppigen und zahlreichen Fußnoten werfen ein Licht auf die Lesearbeit und die breite Bildung der Autorin. Sie sind in aller Regel aber nur Belege der großen argumentativen Linie der Autorin, an deren Interpretationshoheit und Orginalität kein Zweifel aufkommt. Streitige Thematisierungen, die anderen Einschätzungen auch Raum geben, fehlen so wie Bezüge auf namhafte Vorgänger oder Zeitgenossen in Sachen Massenphänomene und politische Psychologie, die durchaus bedeutsames beizutragen hätten wie G. Le Bon, Max Weber, S.Freud oder E.Fromm um nur einige zu nennen. So hat das Werk mehr den Charakter einer blendend informierten und mit unglaublicher Wachheit assoziierenden , leidenschaftlichen Großvorlesung als den einer nüchternen wissenschaftlichen Untersuchung. Wie ihr Zeitgenosse Wittgenstein im Philosophischen lässt Arendt sich durch die wissenschaftliche Historie der Politikwissenschaftnicht weiter beschweren. Sie hat so viel zu sagen und denkt lieber selber. Das kann ein Vorteil( an Lesbarkeit ) und ein Nachteil sein. Der Nachteil mag oft dadurch ausgeglichen sein, dass sie schlicht richtig liegt oder zumindest viel Plausibilität für ihre Sichtweise besteht, sodass man abweichende Meinungen ohne Schaden übergehen kann. Der Vorteil, keine ausufernden Übersichten über den Stand der Forschung ertragen zu müssen (worin S.Freud oft kein Erbarmen zeigt ), gerät dennoch nicht gleich zum Vorzug der Lesbarkeit. Wie Jaspers schon andeutete ist sei bei Kant und Hegel und Marx in die Schule gegangen. Ihre endlosen Perioden, in die mindestens drei Nebengedanken eingeflochten sind, praktizieren die deutsche syntaktische Klammer im Übermaß, die erst nach langer Gedankenfahrt mit dem hintangestellten Prädikat den Hauptsatz beendet. Auch inhaltlich wäre das eine oder andere zu beanstanden, wobei das meiste aus der Entstehungszeit erklärt wenn auch nicht völlig entschuldigt werden kann. Am gravierendsten sicher die Ausführungen zum lärmenden brünstigen Treiben der Ureinwohner Zentralafrikas, diesen „ prähistorischen, gespensterhaft-unwirklichen Menschen“, deren „Weltlosigkeit“ sich darin zeigt, dass „sie weder Vergangenheit noch Zukunft, weder Ziel noch Leistung“ kannten.Um dies weiter zu belegen, begeht sie zwei Fehler, von denen der letzte unverzeihlich ist: sie wählt den falschen Zeugen, nämlich Josef Conrad und sein „Herz der Finsternis“, einen zumindest aus heutiger Sicht ausgewiesenen Rassisten. Vollends peinlich aber ist, dass sie zur anthropologischen Charakterisierung der afrikanischen Ureinwohner überhaupt Literatur (Belletristik!) heranzieht. Diese mit Conrad geteilte charakterliche Grundeinschätzung der Neger, wie es damals hieß, entschuldigt zwar ihrer Meinung nach nicht ihre Massakrierung und Dezimierung durch die zivilisierten Europäer ( Im Kongo überwiegend Belgier), muss aber doch als erleichternder und erst ermöglichender Umstand dafür gewertet werden, dass der Blutzoll unter diesen „imaginären“ Gestalten so außerordentlich hoch war. Es ist diese eine klassische Umkehrung im Täter-Opfer-Verhältnis wie man sie Hannah Arendt nicht ohne weiteres zugetraut hätte. Aber das nur nebenbei. Trotz einschüchterndem Umfang, teilweise schwerer Lesbarkeit und zeitbedingten Abstrichen sind die „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ auch heute mit Gewinn und Nutzen zu lesen, wenn man sich viel Zeit nimmt für dieses ziemlich einzigartige und eigenwillige Opus magnum einer der großen Frauen des letzen Jahrhunderts.

Heutzutage ist es eine Seltenheit, dass Menschen ein derart umfangreiches Buch noch lesen, aber man muss sagen, es würde sich wirklich lohnen. Sicher wirkt Arendts Sprache an einigen Stellen veraltet - so greift sie etwa immer wieder auf doppelte Verneinungen zurück -, aber dies ändert nichts an der Wahrhaftigkeit ihrer Worte. Und vor allem besitzen ihre Sätze diesen 'Flow', wie man ihn beispielsweise auch bei Texten von Goethe immer wieder bemerkt; es liest sich einfach flüssig. Was wir allerdings aus diesem Buch wirklich lernen können, ist, dass wir niemals vor einer totalitären Herrschaft sicher sein können, sehr wohl aber können wir wachen Auges durch die Welt gehen. Was man hier vor allem bekommt, ist eine Verschmelzung aus Geschichte und Philosophie - nicht ohne Grund wollte Arendt immer als Historikerin betrachtet werden. Im Fokus stehen dabei vor allem die Jahre um den Zweiten Weltkrieg die beiden Ideologien jener Zeit: Nationalsozialismus und Bolschewismus. Einen nicht geringen Teil des Buches - insgesamt lässt es sich in drei Teile gliedern - bilden die Themen Imperialismus und die Geschichte der Juden. Lesenswert, wenn man sich für diese Themen interessiert, braucht aber viel Zeit und man kann es nicht einfach runterlesen, man muss darüber nachdenken.

Man muss sich m.A. mindestens einmal im Leben auf eine Gedankenreise mit Hannah Arendt einlassen. Als Ausbildung zu einer Person die danach strebt, der Komplexität unserer Welt gerecht zu werden.

Das Buch gab es nicht mehr gebunden neu auf dem Markt, weswegen es als Taschenbuch bestellt wurde.26EUR für so eine schlechte Qualität zu verlangen ist eine Frechheit vom Verlag Piper!Die Blätter lösen sich bei dem neuen Exemplar schon vom Leim, der Buchrücken kam nach innen gebogen an (wegen der über 1000 Seiten, nehme ich an).Für dieses Standardwerk wäre eine Neuauflage in besserer Qualität und besserem Papier wirklich wünschenswert. Man kann doch ein solches seitenstarkes Buch nicht genauso binden wie ein normales 200 Seiten Taschenbuch! Bin schon gespannt, ob das Buch eine Lektüre aushält.

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